Die Meisterschaftsrunde vom 02.03.2019 in Herzogenbuchsee war nur eine kurze Runde. Wir hatten das erste Spiel des Tages gegen den Gemeindenachbarn und Rivalen TSV Deitingen. Das zweite Spiel fiel aus. Lohn zog bereits anfangs Saison das Team zurück. Als Ergänzung wurden noch 3 Junioren E, so wie ein neuer Junior D mitgenommen.

Uniho Derendingen : TSV Deitingen
Das Team traf sich in guter Laune mit jedoch einer gewissen Müdigkeit in Derendingen. Kaum in Herzogenbuchsee ging es in die Garderobe. Dort waren die Jungs und ein Mädchen kaum zu bremsen. Sie quatschten und tollten herum. Nun ging es zum Einspielen in die Turnhalle. Als wäre die Tür in die Turnhalle eine Zone in eine andere Welt spürte man plötzlich, dass die Energie reduziert wurde. Die Laune stimmte jedoch. Man spielte trotzdem relativ gut ein und versuchte sich auf das Spiel zu fokussieren.
Nun begann das Spiel. Man merkte von Anfang an, dass es um etwas ging. Es war nicht nur ein Spiel. Beide Seiten wollten gewinnen. Deitingen spielte besser. Man erhielt fünf, zum Teil unnötige Tore. Dadurch steigerte sich Deitingen in einen Spielrausch. Derendingen versuchte zu reagieren, war aber meist einen Schritt zu spät. Nach der Pause fokussierte man sich wieder auf das Gelernte. Plötzlich funktionierte es besser. Durch die Unterstützung der Junioren E konnte man den beiden Junioren D-Blöcken zwischendurch eine Pause gönnen. Die Verteidigung wurde besser, vorne begann man auf das Tor zu schiessen und unser Torhüter hatte eine gute zweite Halbzeit. Das Spiel wurde in Derendinger Hinsicht wieder besser. Den nervlichen Druck und die Intensität wurden jedoch höher. Unter diesem Druck begann man sich zu ärgern und spielte zum Teil mit Wut und Selbstzweifeln. Dies kommt leider zu 99% nicht gut heraus. Man verlor das Spiel aus den Augen und unterlag dadurch mit 8:2.

Als Input ist für mich folgendes wichtig:

  • Es gibt fortlaufend unihockeytechnische Dinge zu verbessern. Dies ist aber völlig normal und auch gut so. Es gibt niemanden der alles kann!
  • Wichtig für mich ist, dass wir uns in der Matchvorbereitung vor dem Spiel verbessern und bereit das Spielfeld betreten. Weiter wollen wir daran arbeiten, den Kopf nicht hängen zu lassen. Immer weiter! Als Letztes müssen wir lernen einzustecken. Auch wenn nicht immer alles fair ist. Jeder Gegenspieler oder auch Spieler von uns machen bestimmte unfaire Dinge.

Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Junioren D-Runde und bin gespannt, was wir bis dort alles verbessern können.

SATUS Derendingen