Nach einer gesunden Mütze Schlaf, Pasta Teller nach Trainer-Art und einem starken Einschiessen konnten die Vorzeichen kaum besser sein, um den Gruppensieg zu verteidigen.

Uniho : UC Moutier

In unserer alten bekannten Umgebung fanden wir gegen das Team aus dem Jura zu Beginn einigermassen gut ins Spiel und führten nach gut 10 Minuten mit 3:0. Allerdings begannen wir zu hadern und luden Moutier zurück ins Spiel ein. Diese liessen sich nicht zwei Mal bitten und verkürzten kurze Zeit später mit zwei Toren, welche wir bis zur Pause aber, dank einer starken 1. Linie, wiedergutmachen konnten. Nach dem Pausentee spielte nur der Gast Unihockey und konnte beinahe ausgleichen, ehe wir das Spiel wieder selbst in die Hand nahmen und mit sehenswerten Toren und einem Assist von Goalie Ziegler auf 9:4 erhöhten. Auch bei diesem Spielstand gab sich unser Gegner nicht auf und traf noch zwei Mal, bis Hubmann mit dem 10:6 den Schlusspunkt setzte.

Uniho : UHC Riehen

Mit gemischten Gefühlen mussten wir dann gegen den aufstrebenden 3. Platzierten antreten, dessen Angriffslust uns nicht bewusst war. Nach nur 15 Sekunden fanden sich die Unihos in Schockstarre und ziemlich bedient mit dem 0:1 Rückstand wieder. Beide Teams trafen in der turbulenten Anfangsphase noch einmal, allerdings spielte nicht Derendingen sondern Riehen mit der breiten Brust wie ein Leader. Kommt noch dazu, dass uns manchmal das nötige Aluglück fehlte und Riehen Zielwasser getrunken hatte wie Obelix einst Zaubertrank. Zur Halbzeit stand nach einer miserablen Leistung ein 1:5 auf der Tafel. Nach einem aufgebrachten und logischerweise ungemütlichen Pausentee gingen wir wieder aufs Feld und kassierten gleich noch ein Tor. Und so nahm das Horrorspiel seinen Lauf. Wir erkämpften uns mit viel Willen und dennoch schwindender Hoffnung auf 4:6 heran, ehe Riehen wieder zuschlug. Nun lief uns langsam aber sicher auch die Zeit von dannen und nach unserem 5. Tor kassierten wir zu allem Überfluss auch noch eine 2 Minuten-Strafe. In Unterzahl zwei Tore zu schiessen klingt so ziemlich unmöglich und trotzdem konnten wir unser Spiel aufziehen und trafen nach kurzer Zeit schon zum 6:7. Die Halle feierte mit und es entwickelte sich eine riesige Atmosphäre. Nach kurzer Zeit gewannen wir den Ball wieder für uns und suchten hastig eine Lücke in der gegnerischen Abwehr. Unser Held, Bucher bei Namen, liess 30 Sekunden vor Schluss die Sensation perfekt werden. Nun brachen alle Dämme der Emotionen und die Halle war wohl in halb Derendingen zu hören. Ein Spiel das vorher wohl kaum mit dieser Spannung zu erwarten war ging zu Ende und damit auch viele Nerven.

Nun freuen wir uns auf den Showdown an der letzten Runde und werden uns dafür bestmöglich vorbereiten. Verbesserungspunkte sehen wir alle genug nach diesem Sonntag, das ist keine Frage.

SATUS Derendingen